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Transkulturelle Sensibilisierung für die Arbeit mit Migranten (Berlin: 12./13.09.2020) mit Dr. disc. pol. Ibrahim Özkan Seminarortinfo

In diesem Seminar befassen wir uns mit der Befremdetheit im (trans-)kulturellen Begegnungssetting der Therapie – insbesondere im traumatherapeutischen Kontext. Ferner werden Zugänge und Möglichkeiten einer sprachreduzierten Vorgehensweise vorgestellt für Situationen, in denen mit einer reduzierten Sprachebene (SRT) schonende, stabilisierende, ressourcenorientierte Behandlung mit Geflohenen stattfinden kann. Zum einen sind es auf der Therapeutenseite die sog. „kulturellen Hürden“, die eine derartige Befremdung auslösen, sodass keine Behandlung zustande kommt, zum anderen sind es sprachliche Hürden, die es zu überwinden gilt. Nicht immer und überall kann auf für die Psychotherapie qualifizierte Dolmetscher*innen zurückgegriffen werden.

Dr. disc. pol. Ibrahim Özkan

Dipl.-Psych., PP, VT, Ltd. Psychologe des Schwerpunktes Kulturen, Migration und psychische Krankheit und Ltd. PP der Institutsambulanz. Promotion an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen. Fortbildungen: Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT), EMDR-Therapeut (EMDRIA), EMDR- und Traumatherapiesupervisor (BAP/DPA), TRUST-Trainer, Psychoonkologe. Gastdozent an versch. Ausbildungsinstituten für Psychologische Psychotherapie, Supervisor, Selbsterfahrungsleiter. Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Dachverbandes Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum (DTPPP), Beirat des NTFN (Netzwerk traumatisierter Flüchtlinge in Nieders.), Mitglied der Steuerungsgruppe des landesgeförderten Projektes refuKey in Nieders.