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Brainspotting 1a am 05./06.03.16 in Berlin mit Constanze Wieland-Horn, Dipl.-Psych.

Brainspotting ist eine psychotherapeutische Methode zur Traumaverarbeitung, die 2003 von dem New Yorker Psychoanalytiker David Grand, Ph.D. neu entwickelt wurde. Das Vorgehen knüpft an die Traditionen von Somatic Experiencing und EMDR an, führt aber methodisch weit darüber hinaus. Das Ziel ist es, eine besondere Genauigkeit und Behutsamkeit bei der Steuerung der Traumaverarbeitung zu erreichen. Zu den methodischen Elementen gehören das "Innere Fenster", das "Äußere Fenster" und "Gazespotting". Brainspotting unterstützt die natürliche Kompetenz des Gehirns zur Traumaverarbeitung ohne therapeutische Hypothesen oder Deutungen, sondern durch eine akzeptierend und neugierig beobachtende Grundhaltung.

Das erste Lehrbuch zu Brainspotting ist vor kurzem auf deutsch erschienen. David Grand: Brainspotting. Wie Sie Probleme, Traumata und emotionale Belastungen gezielt auflösen. Kirchzarten bei Freiburg 2014.

Constanze Wieland-Horn, Dipl.-Psych.

Psychologische Psychotherapeutin, Klinische Psychologin/Psychotherapeutin (BDP), Verhaltenstherapeutin, EMDR-Therapeutin und -Facilitator, Brainspotting Ausbilderin für BSP 1 und 2 und -Supervisorin. Ausgebildet in Klinischer Hypnose, EMDR und Traumatherapie am Institut für Traumatherapie Oliver Schubbe, mehrjährigeTätigkeit in verschiedenen Beratungsstellen, 5 Jahre klinisch-stationäre Tätigkeit in den Bereichen Neurologie/ Neuropsychologie sowie Orthopädie (Schwerpunkt Psychologische Schmerztherapie/Rückenschmerzen). Seit 1999 niedergelassen in eigener Praxis in Berlin. Tätigkeitsschwerpunkte: Behandlung Traumatisierter/psychisch traumatisierter Arbeitsunfallopfer, psychosomatisch Erkrankter sowie von Menschen mit Angststörungen.

Lesetipp: Oliver Schubbe: EMDR, Brainspotting und Somatic Experiencing in der Behandlung von Traumafolgestörungen Psychotherapeutenjournal 2 (2014), S. 156 - 163.