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Annelie Sachs

Freuds Auffassungen zur Angst unter dem besonderen Aspekt von Auswirkungen einer Traumatisierung (1998)

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung
Einleitung oder Die Posttraumatische Belastungsstörung
Freud und Breuer: Über die Hysterie und ihrer traumatischen Ätiologie (1893)
Hysterie, Zwangsvorstellung, Angstneurose, Neurasthenie (1895)
Topographische Theorie zum Aufbau des psychischen Apparates (1900)
Freuds Sexualtheorien (1905 - 1910)
Traumatische Neurosen (1920)
Strukturhypothese zum Aufbau des psychischen Apparates (1923)
Hemmung, Symptom und Angst (1926)
Abschließende Bemerkungen
Literatur

Zusammenfassung

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) wird heute als jene psychische Störung anerkannt, die nach einer Traumatisierung auftreten kann. Sigmund Freud war einer der ersten (nicht der erste), welcher in seinen Theorien zur Ätiologie von Neurosen auch Aspekte von Traumatisierungen berücksichtigte. 1893 beschäftigte sich Freud mit derÄtiologie der Hysterie. Er schrieb der Hysterie traumatische Erlebnisse in Form des sexuellen Mißbrauchs im Kindesalter zu. Im Jahre 1895 formulierte Freud eine umfassendere Theorie über die Neurosen, denen allen eine somatische Wirkung von Störungen im Sexualstoffwechsel zugrunde liege. Weiterhin unterschied Freud zwischen Aktual- (Neurathenie, Angstneurose) und Psychoneurosen (Hysterie, Zwangsneurose). Mit der Entwicklung von Modellen z.B. zum Aufbau des psychischen Apparates oder der Entwicklung der infantilen Sexualität vollzog Freud auch an seinen Neuroselehren Revisionen oder Ergänzungen. 1926 beschäftigte sich Freud noch einmal umfassend mit einer theoretischen Auseinandersetzung zum Angstphänomen. Hierin hielt er zwar weiterhin an der Unterscheidung zwischen Aktual- und Psychoneurosen fest, aber die Entstehungsmechanismen der Aktualneurosen wurden unter dem Eindruck der Triebtheorie und Strukturhypothese nahezu völlig anders erklärt. Im Anschluß an die Betrachtungen der Freudschen Auffassungen zur Angst und deren zeitlichen Wandel werden Parallelen zwischen Freuds Erkenntnissen und dem heutigen Erkenntnisstand über die Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) diskutiert.

Einleitung oder Die Posttraumatische Belastungsstörung

Unter der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) versteht man heute eine Form von Angststörung, die sich auf verschiedene Arten von Traumatisierungen hin entwickeln kann. Ein Trauma (griechisch Wunde,
Verletzung) sei ein Erlebnis, auf welches das Individuum nicht adäquat reagieren kann, oder wird im Diagnostical and Statistical Manual for Mental Disorders (DSM IV) definiert als "ein Ereignis, das die Person oder Andere in Todesnähe bringt oder ihr schwere Verletzungen beifügt. Dieses Erlebnis muß einhergehen mit intensiver Angst, Hilflosigkeit oder Entsetzen" (American Psychological Association [APA], 1989, S. 424 - 428 bzw. Klassifikationsnummer 309.81).
Die typischen Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung lassen sich drei Symptomgruppen zuordnen:

A) Das Wiedererleben (u.a. Flashbacks, wiederholtes Träumen vom Trauma, intensives psychisches Leiden bei Konfrontation mit das Trauma symbolisierenden Ereignissen)

B) Vermeidung (u.a. von das Trauma symbolisierenden Gedanken, Aktivitäten, Gefühlen, Erinnerungen, eingeschränkte Affektivität, soziale Isolierung, Entfremdungsgefühle)

C) Physiologisch erhöhte Erregungssymptome (u.a. Ein- und Durchschlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Hypervigilanz, übertriebene Schreckreaktionen)

Die nächsten Abschnitte der Arbeit werden Freuds Theorien zur Angst und deren Wandel darstellen. Freud sprach selbstverständlich noch nicht von der Existenz einer "Posttraumatischen Belastungsstörung", aber er machte Aussagen zu Symptomen und Symptomgruppen, wie sie oben beschrieben wurden. Parallelen zwischen Freuds Erkenntnissen zur Symtomatik nach einer Traumatisierung und denen in diesem Abschnitt aufgeführten Aspekten einer Posttraumatischen Belastungsstörung werden im letzten Abschnitt der Arbeit diskutiert.

Freud und Breuer: Über die Hysterie und ihrer traumatischen Ätiologie (1893)

Die Arbeit "Über den psychischen Mechanismus der hysterischen Phänomene" (FREUD, 1893, 1990) war einer der ersten Berichte über Freuds und Breuers neu erarbeitetes Konzept des neurotischen Geschehens. Sie arbeiteten an der darauf beruhenden therapeutischen Methodik des Wiedererinnerns traumatischer Erlebnisse unter Hypnose und des Abreagierens von verdrängten Affekten, was Freud und Breuer auch als "Katharsis" bezeichneten. Freud sah in traumatischen Erlebnissen die Ursache von Hysterien. Er formulierte eine Definition von Trauma:

Ein Individuum ... werde von einem Trauma betroffen. Dieses Trauma muß gewisse Bedingungen erfüllen; es muß schwer sein, d.h. von der Art, daß die Vorstellung einer Lebensgefahr, der Bedrohng der Existenz damit verbunden ist; es darf aber nicht schwer sein in dem Sinne, daß die psychische Tätigkeit dabei aufhört .... Es darf also z.B. nicht mit einer Gehirnerschütterung, mit einer wirklich schweren Verletzung einhergehen. Ferner muß dieses Trauma eine besondere Beziehung zu einem Körperteil haben (FREUD, 1893, 1990, S. 71 - 72).

Auffällig ist an dieser Definition die Ähnlichkeit mit der heute im DSM-IV geltenden Definition von Trauma (siehe Abschnitt 1).
In der genannten Abhandlung postulierte Freud weiterhin, daß jeder "psychische Eindruck" beim Menschen zu einer Steigerung der momentanen "Erregungssumme" des Nervensystems führe, was über sensible Bahnen gesteuert sei. Eine Verkleinerung dieser Erregungssumme erfolge auf motorischen Bahnen. Da in jedem Individuum das Bestreben nach einer Verkleinerung der Erregungssumme bestehe, könne dies durch motorische Reaktionen erfolgen, wie z.B. Weinen, Laufen, Schimpfen usw.. Für ganz leichte Erregungssteigerungen mögen diese Reaktionen genügen. Ist das psychische Trauma jedoch groß, so bedarf es einer entsprechend größeren Gegenreaktion. Kann die ausgleichende Reaktion nicht genügend erfolgen, dann "behält die Erinnerung daran den Affekt, den sie ursprünglich hatte ... der Hysterische leidet an unvollständig abreagierten psychischen Traumen" (FREUD, 1893, 1990, S. 81).
Freud unterschied nunmehr verschiedene Bedingungen, unter welchen ein Trauma pathogen wird. Erstens könne das Trauma so groß sein, "daß es dem Nervensystem an Macht gebrach" darauf zu reagieren, zweitens können soziale Gründe eine Abreaktion unmöglich machen, drittens verweigere der Betreffende die Reaktion einfach - er wolle auf ein psychisches Trauma nicht reagieren, oder viertens können die Umstände des Traumas demselben Bedeutung verleihen, wenn es stattfindet, während sich eine Person in einem "Moment krankhaft gesteigerter Disposition" befindet - der Affekt des Schreckens sich in einem anderen schweren Affekt ereignet habe. Für die Behandlung, so schlußfolgert Freud, läßt man den Patienten das psychische Trauma ein zweites Mal erleben, aber unter Hypnose, "und nötigt ihn jetzt, die Reaktion zu vervollständigen. Er entledigt sich damit des Affekts der Vorstellung, die früher sozusagen eingeklemmt war, und damit ist die Wirkung dieser Vorstellung aufgehoben" (FREUD, 1893, 1990, S. 82).
Einschränkend in bezug auf den Behandlungserfolg dieser hypnotischen Behandlungsmethode erklärt Freud:

Also wir heilen nicht die Hysterie, aber einige Symptome derselben dadurch, daß wir die unerledigte Reaktion vollziehen lassen. Meinen Sie nun nicht, daß damit für die Therapie der Hysterie sehr viel gewonnen wäre. So wie die Neurosen hat auch die Hysterie ihre tieferen Gründe, und diese sind es, welche der Therapie eine gewisse, oft sehr fühlbare Schranke setzen (FREUD, 1990, S. 82).

Hysterie, Zwangsvorstellung, Angstneurose, Neurasthenie (1895)

1895 entstand Freuds Abhandlung "Über die Berechtigung, von der Neurasthenie einen bestimmten Symptomenkomplex als "Angstneurose" abzutrennen". Unter "Angstneurose" verstand Freud einen Symptomkomplex, "der sich um das Hauptsymptom der Angst gruppieren läßt" (FREUD, 18951, 1991, S. 29). Mit den folgenden Symptomen beschrieb Freud das klinische Bild der Angstneurose:

1) Die allgemeine Reizbarkeit (tritt immer auf, u.a. auch "Gehörhyperästhesie" also eine Überempfindlichkeit gegen Geräusche, Schlaflosigkeit)

2) Die ängstliche Erwartung ("Ängstlichkeit, Neigung zu pessimistischer Auffassung", Gewissensangst, Zweifelsucht, frei flottierende Angst)

3) Der Angstanfall (Vorstellung oder Deutung der Lebensvernichtung oder des drohenden Wahnsinns, immer gekoppelt an die Störung einer oder mehrer Körperfunktionen wie Atmung, Herztätigkeit usw.)

In der Ätiologie der Angstneurose unterschied Freud Fälle mit starker heditärer Belastung und Fälle "erworbener" Neurosen. Für die letztere Form führte er eine Reihe "ätiologisch wirksame Momente von Schädlichkeiten und Einflüssen aus dem Sexualleben aus" (FREUD, 18951, 1991, S. 37), wie z.B. virginale Angst, Angst der Neuvermählten, Angst der Frau vor Männern mit Ejaculatio praecox, Ausübung des Coitus interruptus. Im weiteren formulierte Freud einen Ansatz zu einer Theorie der Angstneurose. Zu deren Enstehung vermutete er, dürfe es sich "um eine Anhäufung von Erregung handeln, wobei die Angst, die den Erscheinungen der Neurose zugrundeliegt, keine psychische Ableitung zuläßt"(FREUD, 18951, 1991, S. 44). Daran knüpft seine These, "der Mechanismus der Angstneurose sei in der Ablenkung der somatischen Sexualerregung vom Psychischen und einer dadurch verursachten abnormen Verwendung dieser Energie zu suchen" (FREUD, 18951, 1991, S. 45). Dies scheint allerdings nicht für alle mit Angst besetzten Neurosen zu gelten, denn "durch einen einmaligen Schreck kann zwar eine Hysterie oder traumatische Neurose entstehen, nie aber eine Angstneurose" (FREUD, 18951, 1991, S. 44). Weiterhin unterschied Freud zwischen reinen Angstneurosen und gemischten Neurosen. Bei den letzteren ließe sich eine "Vermengung mehrerer spezifischer Ätiologien nachweisen" (FREUD, 18951, 1991, S. 50). Gemischte Neurosen stellen eine Symptomkombination aus reiner Angstneurose und anderen Neurosen (Neurasthenie, Hysterie und Zwangsvorstellungen) dar.
Jeder der vier Neurosen schreibt Freud eine andere sexuelle Ätiologie zu, die sich von unbewußten sexuellen Erlebnissen in der Kindheit herleiten lassen. Im Jahre 18952 erscheint der erste von drei Artikeln "L'hérédité et l'étiologie des névroses" (Die Vererbung und die Ätiologie der Neurosen). Hierin geht Freud davon aus, daß alle Neurosen einen gemeinsamen Ursprung haben. Er räumt an dieser Stelle ein, daß diese Idee nicht ganz neu sei, formuliert aber weiterhin:

Was meiner Arbeitsmethode ihren besonderen Charakter verleiht, ist, daß ich diese sexuellen Einflüsse in den Rang spezifischer Ursachen erhebe, daß ich ihre Aktion in allen Fällen von Neurose erkenne und schließlich daß ich einen regelrechten Parallelismus herstelle, einen Beweis für eine spezielle ätiologische Beziehung zwischen der Natur des sexuellen Einflusses und der pathologischen Art der Neurose. (FREUD, 18952, zitiert nach CLARK, 1985, S. 182)

Freud unterscheidet nunmehr aus einem ätiologisch-klassifikatorischen Ansatz heraus zwischen zwei Arten von Neurosen: den Aktualneurosen, die durch aktuelle sexuelle Probleme ausgelöst wurden und sich einteilen ließen in durch übermäßige Masturbation verursachte Neurasthenie und in durch frustrane sexuelle Erregung verursachte Angstneurosen, und den Psychoneurosen, die im sexuellen Mißbrauch durch einen Erwachsenen in der Kindheit ihren Ursprung hatten. Letztere entwickelten sich zu Hysterie im Falle eines passiv erlittenen Mißbrauchs und zu Zwangsneurosen, wenn die Rolle des Kindes aktiver gewesen sein soll.
Neurosen sah Freud nicht als das Resultat kleiner, sogenannter funktioneller Veränderungen im Hirngewebe, sondern betrachtete sie als Ergebnis komplizierter psychischer Prozesse und starker emotionaler Konflikte. Die Kenntnis dieser Tatsachen könne einen Arzt befähigen, psychische Erkrankungen zu verstehen und in günstigen Fällen sogar zu heilen.
Trotz heftiger Kritik hielt Freud vorerst in der Öffentlichkeit an dieser Theorie fest. Erste Zweifel wurden 1897 offenbar in einem Brief an seinen Freund Wilhelm Fließ: " Ich gebe reumütig zu, daß die komplexe Theorie jeder rechten Grundlage entbehrt ... und nun will ich dir das große Geheimnis anvertrauen, das mir in den letzten Monaten langsam gedämmert hat. Ich glaube an meine Neurotica nicht mehr" (FREUD, 1950, zitiert nach CLARK, 1985, S.187)
Verschiedene Gründe werden im Zusammenhang mit diesem Sinneswandel diskutiert: wo Freud Verführung im Kindesalter als Ursache der Neurose annahm, konnte er die Analyse nicht zu einem befriedigenden Ende bringen. Freud stellte selbst fest, daß "solch eine Verbreitung der Perversionen gegen Kinder wenig wahrscheinlich ist" (FREUD, 1950, zitiert nach CLARK, 1985, S. 187). Weiterhin kam ihm die Erkenntnis, daß im Unbewußten zwischen der Wahrheit und der "mit Affekt besetzten Fiktion" schwer zu unterscheiden sei.

Topographische Theorie zum Aufbau des psychischen Apparates (1900)

1900 veröffentlichte Freud im letzten Kapitel aus "Die Traumdeutung" seine Vorstellungen zum Aufbau des psychischen Apparates (später bekannt als die "topographische Theorie"). Ähnlich dem Aufbau eines Fernrohres mit einem Ein- und Ausgang und mehreren dazwischengelegenen optischen Elementen sah Freud im Wahrnehmungssystem den Eingang und im motorischen System den Ausgang des psychischen Apparates. Verschiedene Erinnerungs- und Assoziationssysteme seien zwischen Ein- und Ausgang gelegen:

A) Das Unterbewußte (Ubw), wo aktiv vom Bewußtsein ausgesperrte Prozesse ablaufen.

B) Das Vorbewußte (Vbw), wo Prozesse ablaufen, die durch Anspannung der Aufmerksamkeit bewußt werden können.

C) Das Bewußte (Bw), wo dem Individuum bewußte psychische Prozesse ablaufen.

Die für das Verständnis der Neurosen wichtige Ablenkung der somatischen Sexualerregung in das Psychische konnte nunmehr genauer lokalisiert werden. Das abnorme Energiepotential ließe sich demnach im Unterbewußten ausmachen. Später verwendete Freud für diesen Vorgang der Ablenkung auch den Begriff "Verdrängung".

Freuds Sexualtheorien (1905 - 1910)

1905 erschienen von Freud "Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie". Der erste Teil widmet sich den Sexuellen Abirrungen in bezug auf Sexualobjekte (die Person, von der die geschlechtliche Anziehung ausgeht) und Sexualziele (die Handlung, nach welcher der Trieb drängt). Abweichende Sexualobjekte seien Geschlechtsunreife (Kinder), Tiere und Fälle von "Inversionen" (Freuds Ausdruck für Homosexualität). "Anatomische Überschreitungen" (Einbeziehen von Organen, die nicht für den Sexualverkehr bestimmt seien, z.B. der Mund für Oralverkehr) und "Fixierungen von vorläufigen Sexualzielen" (Verharren auf Vorstufen des Sexualaktes; z.B. beim Voyerismus) stellen Abweichungen von Sexualzielen dar.
Für die hier bearbeitete Thematik interessieren vor allem Freuds Ansichten zum kindlichen sexuellen Mißbrauch. Individuen, die sich Kinder als Sexualobjekt wählen, seien nach Freud entweder "feige und impotent" oder unterliegen einem "impulsiven (unaufschiebaren) Trieb" (FREUD, 1905, 19961, S. 50) und könnten sich zur Zeit keines geeigneteren Objektes bemächtigen. Freud stellte weiterhin klar, daß man aus ästhetischen Gründen diese Verirrungen dem Geschlechtstrieb der Geisteskranken zuweisen möchte, aber seine Erfahrungen dahingehen, daß sexueller Mißbrauch von Kindern bei Gesunden, ganzen Rassen oder Ständen auftauche - "mit unheimlicher Häufigkeit bei Lehrern und Wartepersonen" (FREUD, 1905, 19961, S. 51).
Die zweite Abhandlung über Sexualtheorien befaßt sich mit der infantilen Sexualität. Freud vertritt hier die Ansicht, daß auch Kinder bereits über einen Geschlechtstrieb verfügen würden. Aus diesem Hintergrund heraus, interpretierte Freud kindliches Verhalten als frühzeitige Sexualbetätigung, die er nunmehr in verschiedene Entwicklungsphasen unterteilte: die "orale oder kannibalische Phase" und danach die "sadistisch-anale Phase". Beide Entwicklungsabschnitte faßte Freud zusammen zur "prägenitalen Phase". (Von der ödipalen Phase ist zu dieser Zeit noch nicht die Rede.) Eine Verführung des Kindes sei nicht nötig, um das Sexualleben des Kindes zu wecken, denn dies geschehe spontan, aus inneren Ursachen heraus. Aber unter dem Einfluß der Verführung könne ein Kind "polymorph pervers" bzw. zu allen möglichen Überschreitungen verleitet werden. Das ein verführtes Kind bereits polymorph perverse Verhaltensweisen ausprägen kann, ist für Freud ein Beleg für die Existenz eines anlagebedingten Sexualtriebes. Als Folgen von Verführung im Kindesalter sah Freud zwei Varianten: "unter den gewöhnlichen Bedingungen kann es [das Kind, Anmerkung des Verfassers] sexuell normal bleiben, aber unter der Leitung eines geschickten Verführers wird es an allen Perversionen Geschmack finden und dieselben für seine Sexualbetätigung festhalten." Letzteres münde in Prostitution und zu Personen, "denen man die Eignung zur Prostitution zusprechen muß, obwohl sie dem Berufe entgangen sind." Abschließend formulierte Freud, würde der Einfluß der Verführung den Geschlechtstrieb des Kindes nicht enthüllen, sondern verwirren, "indem er dem Kinde vorzeitig das Sexualobjekt zuführt, nach dem der infantile Sexualtrieb zunächst kein Bedürfnis zeigt" (FFREUD, 1905, 19961, S. 93). Später, in der gleichen Abhandlung, ging Freud kurz darauf ein, wie Kinder als Zuschauer den sexuellen Verkehr zwischen Erwachsenen aufnehmen. Kinder können nicht anders, als "den Sexualakt als eine Art von Mißhandlung oder Überwältigung, also im sadistischen Sinne auffassen. Die Psychoanalyse läßt uns erfahren, daß ein solcher frühkindlicher Eindruck viel zur Disposition für eine spätere sadistische Verschiebung des Sexualzieles beiträgt" (FREUD, 1905, 19961, S. 97).
Die dritte der Abhandlungen zur Sexualtheorie befaßt sich mit den sexuellen Umgestaltungen in der Pubertät. Hierin heißt es unter anderem "wenn die Zärtlichkeit der Eltern zum Kinde es glücklich vermieden hat, den Sexualtrieb desselben vorzeitig, das heißt ehe die körperlichen Bedingungen der Pubertät gegeben sind, zu wecken..., so kann sie die Aufgabe erfüllen, dieses Kind im Alter der Reife bei der Wahl des Sexualobjektes zu leiten" (FREUD, 1905, 19961, S. 125). Durch den Aufschub der sexuellen Reife sei Zeit gewonnen worden, neben anderen Sexualhemmnissen die Inzstschranke aufzurichten. Das gehe einher mit der Verinnerlichung der moralischer Vorschrift, Blutsverwandte von der Wahl als Sexualobjekt auszuschließen.
1910 beschrieb Freud die Ödipustheorie in seiner Abhandlung "Über einen besonderen Typus der Objektwahl beim Manne". Demnach wird "die körperliche und emotionale Abhängigkeit eines Knaben von seiner Mutter während der ersten Kinderjahre ... im Alter von etwa vier oder fünf Jahren durch etwas Stärkeres ersetzt. Er wünscht, sie körperlich zu besitzen.... Seine früh erwachte Männlichkeit sucht mit einem Wort den Vater bei ihr zu ersetzen.... Jetzt ist der Vater sein Rivale" (FREUD, 1910, zitiert nach CLARK, 1985, S. 197). In diesem Stadium trete Kastrationsangst bei Jungen auf. Für Mädchen entwickelte Freud eine Paralleltheorie - den Elektrakomplex: mit der Entdeckung, daß der Mann einen Penis besitzt, gehet die Zuneigung von der Mutter, der unbewußt vorgeworfen wird, daß sie dergleichen nicht habe, auf den Vater über. Die Art, wie Kinder beider Geschlechter mit diesen Situationen fertigwerden, beeinflusse den Rest ihres Lebens, da das erwachsene Kind vor der Aufgabe stehe, die verdrängten Komplexe früherer Jahre zu überwinden und eine emotionale Loslösung von beiden Elternteilen zu vollziehen.
Nahezu analog zum früher postulierten ätiologischen Faktor eines realen sexuellen Traumas kommt es je nach Bewältigung auch im Ödipuskomplex respektive Elektrakomplex zu einer Verdrängung des Erfahrenen. Die Reaktion kann später an die Oberfläche kommen, wo ihre Auflösung in einem normalen Leben resusltiere. Im Alternativfall könne eine Verdrängung der Reaktion ins Unbewußte Jahre später zu abnormen Symptomen führen. Bei den Neurotikern würde die Auflösung überhaupt nicht bewerkstelligt.

Traumatische Neurosen (1920)

In den Metapsychologischen Schriften verfaßte Freud in mehreren Texten abstrakte Modelle zur Klärung des unbewußten Seelenlebens. Dazu gehört auch die 1920 fertiggestellte Schrift "Jenseits des Lustprinzips". Konfrontiert mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigte sich Freud näher mit Kriegsneurotikern. Er führte aus, daß das Zustandsbild der traumatischen Neurose dem der Hysterie nahekomme, sich aber durch das starke subjektive Leid der Traumatisierten unterscheide. Zwei Momente, so postulierte Freud, mögen der Entstehung einer Neurose entgegenkommen - das Moment der Überraschung, des Schrecks und die gleichzeitig erlittene Verletzung. Aufgrund der Beobachtung Freuds, daß Traumatisierte das Trauma im Traum häufig wiedererfahren, schlußfolgerte er, seien Traumatisierte an ihr Trauma psychisch fixiert. Hier fand er wieder eine Parallele zur Hysterie. Breuer und Freud äußerten 1893, Hysteriker litten meistens an Reminiszenzen. Nebst einer Fixierung an das Trauma beobachtete Freud gleichzeitig das Bemühen der Patienten, nicht an das Trauma zu denken. Das nächtliche Träumen vom Unfall hielt Freud für einen Wiederholungszwang des Ichs (Unter dem "Ich" verstand Freud zu dieser Zeit noch das bewußte Selbst einer Person), was sich somit über das Herrschen des Lustprinzips hinwegsetzt. Unter dem Lustprinzip verstand Freud das Abbauen oder Vermeiden von unlustvollen Spannungen und der Erzeugung bzw. das Erstreben von Lust. Das Ich werde masochistisch. In dem Wiederholungszwang fand Freud Anlaß zur Annahme der Existenz eines Todestriebs, denn dieser zeichne sich dadurch aus, vergangene Erlebnisse zu reaktivieren, die grundsätzlich keine Lustmöglichkeit enthielten - sich also über das Lustprinzip hinwegsetzen. In seinen weiteren Ausführungen zum Thema der Traumatisierung räumte Freud ein, daß sie lediglich spekulativer Art seien. Zunächst grenzte er den Begriff "traumatisch" ein. Fortan verstand er darunter alle Erregungen, die stark genug seien, "den Reizschutz zu durchbrechen" (FREUD, 1920, 19962, S. 214). Ein Trauma sei demnach ein Vorkommnis, das den seelischen Reizapparat überflute, welches den eindringenden Reizmengen nicht standhalten könne. Das Lustprinzip sei dabei außer Kraft gesetzt. Die Reizmenge muß bewältigt und psychisch gebunden werden, damit eine Person nicht in eine Neurose entgleite. Der zeitgleich erfahrene Schmerz mag aber den Schutz vor Reizen durchbrochen haben, denn am Ort des Schmerzes strömen nach Freud dem seelischen Zentralapparat kontinuierlich Erregungen zu, die abgewehrt werden müssen in Form einer Gegenbesetzung. Dabei werde aber anderen seelischen Prozessen Energie entzogen. Psychisch gebunden sei eine Erregung nur dann, wenn eine ruhende Besetzung vorhanden ist und damit die Kraft da sei, um einströmende Energien auszugleichen. Je geringer in einem System die bindende Kraft ist, so Freud, desto gewaltsamer müssen die Folgen eines Reizdurchbruches sein. "In den Träumen versuchen Unfallneurotiker die Reizbewältigung unter Angstentwicklung nachzuholen, deren Unterlassung die Ursache der traumatischen Neurose geworden ist" (FREUD, 1920, 19962, S. 217).

Strukturhypothese zum Aufbau des psychischen Apparates (1923)

Gedankengänge zum Lust-und Unlustprinzip, die in "Jenseits des Lustprinzips" 1920 (in FREUD, 19962 ) begonnen wurden, finden in der Abhandlung "Das Ich und das Es" ihre Weiterführung. Was Freud in der topographischen Theorie zum Aufbau des psychischen Apparates als das Vorbewußte ansah, nannte er nun das "Ich" - genüpft an das "Realitätsprinzip", das Unbewußte sei nun das "Es", verbunden mit dem "Lustprinzip". Ich und Es seien aber nicht scharf voneinander getrennt, sie fließen zusammen. Das Verdrängte befinde sich im Es, wobei dem Ich die verdrängende Rolle zukomme. Das Ich enthalte alle Funktionen (wie das Wahrnehmen, Erinnern, Vergleichen, Denken, motorische Kontrolle, Geschicklichkeiten), die mit der Beziehung des Individuums und seiner Umwelt zu tun haben. Mit der motorischen Kontrollfunktion des Ichs werden die Triebe aus dem Es kontrolliert. Eine Stufe bzw Differenzierung im Ich sei das Über-Ich oder Ich-Ideal. Das Über-Ich entstehe als Ergebnis des durchlaufenen Ödipuskomplexes, wo eine verstärkte Identifizierung mit der elterlichen Autorität (etwa im Alter von zehn oder elf Jahren) stattfinde. Jene Identifizierung präsentiere sich im Ich und nehme dort eine Sonderstellung ein - sie trete dem anderen Inhalt des Ichs als Ich-Ideal oder Über-Ich entgegen und präsentiere die moralischen Vorschriften unseres Seelenlebens.

Hemmung, Symptom und Angst (1926)

Im Alter von siebzig Jahren (1925/ 1926), arbeitete Freud noch einmal an einer grundlegenden theoretischen Auseinandersetzung mit dem Angstphänomen. Auf der Basis der Strukturtheorie formulierte er eine für seine Arbeiten wesentliche psychologische Angsttheorie. In der Schrift "Hemmung, Symptom und Angst" (1926) und vor allem in den Nachträgen dieser Arbeit diskutierte Freud auch seine älteren Auffassungen zur Angst und zeigte die wesentlichen Veränderungen auf, die in dieser Abfassung vorgenommen wurden.
Angst sah Freud nun vor allem als etwas "Empfundenes" und nannte es einen Affektzustand, wobei er selbst angab, keine hinreichende Erklärung dafür geben zu können, was ein Affektzustand sei. Die Analyse der Angst ergebe 1. einen spezifischen Unlustcharakter, 2. Abfuhrreaktionen (körperliche Sensationen, die sich auf bestimmte Organe beziehen) und 3. die Wahrnehmung der Abfuhrreaktionen. Angst entstehe durch das Erleben einer Urangst, die sich im Geburtsakt unweigerlich entwickelt. Die Geburt erlebe das Kind als ein Trauma (auch Urtrauma), wo die Reizsteigerung bewirke, daß sich bestimmte Bahnen für die Abfuhr der Angst bilden. Im späteren Leben sei Angst eine Reproduktion des Gefahrenzustandes der Geburt. Die erlebte Angst während der Geburt entstehe automatisch - Freud nennt sie daher "automatische Angst". Im Laufe der Entwicklung (einhergehend mit der Entwicklung der Instanzen Ich und Über-Ich) wandelt sich die automatische Angst zunächst um in "Signalangst". Der Inhalt der Gefahr verschiebe sich von der ökonomischen Situation des Fötus zur Mutter hin zum Objektverlust (der Mutter). Eine weitere Wandlung der Angst finde in der phallischen Phase statt, wo aufgrund des Ödipuskomplexes Kastrationsangst erlebt würde. Die Kastrationsangst enthalte, so Freud, das Moment der Trennungsangst (Trennung vom Genital). Durch die stärker werdende Macht des Über-Ichs wandle sich am Ende der phallischen Phase die Kastrationsangst um zur "Gewissensangst oder sozialen Angst". Letztlich entstehe "Todes- (Lebens-) Angst aus Angst vor dem Über-Ich. Angst sei im Ich lokalisiert. Im Es können sich lediglich Angstvorgänge vorbereiten oder vollziehen. Was unterscheidet aber Angst von neurotischer Angst? Im neurotischen Falle will das Ich ein Stück Es unterdrücken, gebe ihm aber gleichzeitig ein Stück Unabhängigkeit. Das ins Es Verdrängte unterliege den Gesetzen des Unbewußtseins. Es kann in Form eines Symptoms auch außerhalb des Ichs existieren. In der Exterritoritalität treffe das Symptom mit Ich-Anteilen zusammen. "Nach dem ersten Akt derVerdrängung folgt ein langwieriges oder nie zu beendendes Nachspiel, der Kampf gegen die Triebregung findet seine Fortsetzung in dem Kampf gegen das Symptom" (FREUD, 1926, 1995, S. 44). In der von Freud als "sekundären Abwehrkampf" bezeichneten Auseinandersetzung des Ichs mit dem Symptom könne dasselbe einen Wert für die Selbstbehauptung erlangen und in den "sekundären Krankheitsgewinn" ( Die Bedeutung desselben wird an dieser Stelle vorausgesetzt. ) münden. An anderer Stelle faßte Freud den Prozeß zusammen und postulierte, die Angstentwicklung leite die Symptombildung ein, sie sei eine notwendige Voraussetzung derselben. Durch die Symptombildung werden von der Person erlebte Gefahren aufgehoben. Zum Beispiel entledigt sich der Zwangsneurotiker seiner Angst vor Keimen durch gehäuftes Händewaschen. Da auch gesunde Menschen Gefahren erleben ohne sogleich neurotisch zu sein, unterschied Freud mehrere Fälle von neurotischem Erleben einer Gefahr oder einer Angst: 1. könne die Reaktion der Neurotiker auf Gefahrenreize übermäßig erhöht sein, 2. können sie im Verhalten auf die Gefahr hin infantil reagieren oder 3. seien Neurotiker möglicherweise außerstande verjährte Angstbedingungen zu überwinden. In der Therapie soll die Analyse dem Ich Hilfe leisten und es in den Stand erheben, die Verdrängung aufzuheben. Mit der vollen Macht über das Es und den verdrängten Anteilen im Es könne das Ich Triebregungen ablaufen lassen, als ob die alte Gefahrensituation nicht mehr bestünde.
In den Nachträgen der Abfassung widmete sich Freud der Unterscheidung zwischen einer traumatischen und einer Gefahrensituation. Eine traumatische Situation sei gekennzeichnet durch die Momente der Hilflosigkeit, Objektlosigkeit und Unbestimmtheit. Das Ich erlebe das Trauma passiv. In der Gefahrensituation dagegen antizipiere das Ich die genannten Momente einer traumatischen Situation. Das Ich sei nunmehr aktiv (bewertet, erinnert, handelt, ordnet ein) und wiederhole in abgeschwächter Form das Trauma (Geburtstrauma).

Abschließende Bemerkungen

Zusammenfassend läßt sich formulieren, daß Freud bis zum Ende hin grundsätzlich an seiner Unterscheidung zwischen Aktual- und Psychoneurosen festhielt. Allerdings zählte er letztlich zu den Aktualneurosen nur noch die Angstneurosen und ohne weiter darauf einzugehen, benannte die Neurasthenie in diesem Zusammenhang nicht mehr. Vielmehr ordnete Freud die traumatischen Neurosen zu den Aktualneurosen. Zur Ätiologie der Psychoneurosen (Hysterie, Zwangsneurose) formulierte er über die Zeit immer wieder neue ätiologische Konzepte, die in einem zeitlichen Zusammenhang stehen zu anderen Konzepten Freuds, vor allem den Aufbau des psychischen Apparates betreffende.
Auffallend sind vorhandene Gemeinsamkeiten zwischen Freuds Ansichten zum sexuellen Mißbrauch und dessen Folgesymptomatik bzw. den Auffassungen zum Thema Mißbrauch, die auch heute noch in der Literatur aufzufinden sind, z.B. Das 1. wesentliche Momente einer Traumatisierung der Schreck, die erlebte Hilfslosigkeit und die Unkontrollierbarkeit (Foa, 1992; . Meichenbaum, 1994, S. 22) seien. 2 zur Symptomatik einer PTSD gehören auch heute noch u.a, nächtliche Träume zum Trauma bei dem gleichzeitigen Bemühen tagsüber, nicht an das Trauma zu denken (APA; 1989). 3. Auch bei der PTSD wirkt ein sekundärer Krankheitsgewinn symptomaufrechterhaltend (Dreßing & Berger, 1991). 4. Ebenso läßt man heute Traumatisierte in vielen Therapieansätzen ihr Trauma ein weiteres Mal durchleben (Meichenbaum, 1994, S.287 - 288; Shapiro, 1994; Schubbe; 1995). 5. daß der Einfluß frühzeitiger Verführung Probleme im späteren Sexualleben ergeben könne, aber es nicht zwangsläufig muß (Boney-McCoy. & Finkelhor, 1995; Wenninger, 1994). 6. zu den Tätern, die in allen sozialen Schichten und Völkern zu finden sind und nicht unbedingt geistesgestört seien (Meichenbaum, 1994, S. 81 - 82).
Trotz vieler gemeinsamer Ansichten, postulierte Freud Theorien, die heute nicht mehr haltbar sind (z.B. die Theorien zur infantilen Sexualität) oder schlichtweg nicht überprüft werden können, wie z.B. die Strukturhypothese zum Aufbau des psychischen Apparates. Die Autorin dieser Arbeit ist dennoch der Ansicht, daß Freud für seine Zeit Großartiges auch in der Thematik der Traumatisierung und ihrer Folgen geleistet hat.

Literatur

American Psychiatric Association. (1980). Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders. Washington, DC: Author.

Brenner, C. (1996). Grundzüge der Psychoanalyse. Frankfurt a.M. Fischer Verlag.

Boney-McCoy, S., & Finkelhor, D. (1995). Prior victimization: A risk factor for child sexual abuse and for PTSD-related symptomatology among sexually abused youth. Child Abuse and Neglect, 19(12), 1401-1421.

Clark, R. W. (1985). Sigmund Freud: Leben und Werk. Frankfurt a. M., Fischer Verlag.

Foa, E. B., Zinbarg, R., & Rothbaum, B. O. (1992). Uncontrollability and Unpredictability in Posttraumatic Stress Disorder: An Animal Model. Psychological Bulletin, 112(2), 218-238.

Freud, S. (1893). Über den psychischen Mechanismus der hysterischen Phänomene. Wiener klinische Rundschau, 4, 121-126.

Freud, S. (18951). Über die Berechtigung, von der Neurasthenie einen bestimmten Symptomenkomplex als "Angstneurose" abzutrennen. Neurologisches Zentralblatt, 14(2), 50-66.

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Freud, S. (1896). Zur Ätiologie der Hysterie. Wiener klinische Rundschau, 10(22), 379-381.

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